Unternehmen Story von Lisa Chuma

Lisa Chuma wurde in Simbabwe geboren und zog mit 16 Jahren nach London. Ihre alleinerziehende Mutter und die helfende Frauengemeinschaft in ihrem Heimatdorf waren für Lisa eine starke Inspiration. Diese erfahrene Unterstützung möchte Lisa gerne mit Unternehmen weitergeben, was maßgeblich den Inhalt und die Ausrichtung ihrer Gründungen bestimmt.

Später in der Schweiz widmet sich Lisa ihrem zweiten großen Projekt. 2012 gründet sie in Zürich die Women’s Expo Switzerland – eine Messe, die Gründerinnen und Unternehmerinnen aus der ganzen Schweiz zusammenbringt und so Kollaborationen, Networking und die Stärkung der Frauen fördert. Mit ihrem neusten Projekt “Brand Story Means Business” will Lisa zudem Geschäftsinhaberinnen dabei helfen, mit Storytelling ihre persönliche Geschichte zu erzählen, um auf diese Weise zusätzlich den Erfolg der Frauenunternehmen voranzutreiben.

Wann entstand der Wunsch bei dir, Unternehmerin zu werden? Und was bedeutet das für dich?

Ich hatte schon immer diesen Traum. In meiner Vorstellung bedeutete das, viel Geld zu verdienen und mein Leben selbst bestimmen zu können. Die finanzielle Sicherheit war mir sehr wichtig; ich wollte meine Mutter unterstützen können, so wie sie mich unterstützt hat. Aber am wichtigsten war mir die Unterstützung der Gemeinschaft, da uns seinerzeit nach der Trennung von meinem Vater auch eine Gemeinschaft geholfen hat. Also war meine Mission  und ist es, Frauen bei dem zu helfen, was sie erreichen wollen. Ich will Frauen, die den Mut haben ein eigenes Business aufzubauen, dabei unterstützen, authentisch zu sein, sichtbar zu werden und sich von der Konkurrenz abzuheben. Zum Glück realisieren die Menschen in den Industriestaaten allmählich, dass sie ohne andere Menschen nur sehr wenig bewirken können. Daher sollte man seine Beziehungen bewahren und pflegen, da man nie weiß, wann man die Hilfe anderer benötigt.

Du hast 2016 dann noch ein weiteres Unternehmen gegründet, bei dem es um Storytelling geht. Kannst du dazu etwas erzählen?

Das neue Unternehmen heißt „Brand Story Means Business“. Ich biete eine direkte Beratung an, in der ich Unternehmerinnen helfe, die Geschichte hinter ihren Produkten und ihrer Marke zu erzählen. Das ist eine Sache, die mir mit der Zeit klar geworden ist: Der Erfolg eines Produkts liegt in seiner Geschichte. Wie ist die Gründerin oder Erfinderin auf die Idee gekommen? Was ist das Alleinstellungsmerkmal? Ich will Frauen dabei helfen, ihre persönliche Geschichte zu erzählen. Oftmals kann ich viele Soft Skills bei einer Gründerin benennen, derer sie sich meist gar nicht bewusst war. Deshalb sollen die Geschichten  aber kein trockener Beipackzettel sein, sondern Emotionen zeigen. Wenn eine Unternehmerin zeigt, dass sie sich durchgekämpft hat und nach Misserfolgen wieder aufgestanden ist, dann ist das sehr inspirierend. So können sich viele Frauen damit identifizieren und eventuell auch aus den Misserfolgen lernen. Ich freue mich schon sehr auf dieses Projekt und bin gespannt, was sich daraus ergibt.

Zwei Gründerinnen, die über Erfolg des Unternehmens reden

“Ich will Frauen dabei helfen, ihre persönliche Geschichte zu erzählen.”

Was ist dein Lebensmotto?

Das erste Motto ist: “Menschen sind keine Menschen ohne andere Menschen”, und das zweite „Du bekommst im Leben nur das, wofür du den Mut hast zu fragen“. Letzteres ist von Oprah Winfrey und ist vor allem in schwierigen Zeiten ein guter Rat, wenn die Dinge nicht so laufen wie geplant. Es gab Momente, in denen auch ich meine Zweifel hatte und dann lernen musste, nach Unterstützung zu fragen.

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